Querfeldein / Cyclocross

Cyclocross, Querfahren oder Querfeldeinradsport - die Bezeichnungen sind vielfältig, doch es geht um eins: Das Radfahren im Herbst und Winter in Park und Wald.

Cyclocross begann am Ende des 19. Jahrhunderts in Frankreich. Eine Sage geht, dass der Schöpfer ein französischer Soldat namens Daniel Gousseau war, der spätere Generalsekretär der französischen Radfahren Union. Er soll häufig mit dem Rad während der Wintermonate über unbefestigte Wege, Trails und Felder gefahren sein. Eine andere besagt, dass Strassenrennfahrer im Winter zu Trainingszwecken Rennen von einer Stadt in eine andere fuhren und dabei querfeldein über Felder fuhren, über Weidezäune kletterten und Bachläufe übersprangen.
Die ersten nationalen Meisterschaften wurden 1902 in Frankreich ausgetragen,

Querfeldein-Rennen finden normalerweise auf einem relativ kurzen, zwischen ein und drei Kilometer langen Rundkurs von Feld- und Waldwegen statt. Ein Rennen dauert rund eine Stunde. Eine im Radsport sonst völlig unübliche Besonderheit des Querfeldein-Kurses sind kurze, enorm steile Passagen, die die Fahrer zum Absteigen und Tragen des Rads im Laufschritt über das Hindernis zwingen. Tatsächlich wird der mit geschultertem Rad einen schlammigen Anstieg hinaufhastende Rennfahrer als das klassische Bild des Querfeldein-Rennens angesehen.

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