Biken mit allen Sinnen

Arne Rollert Oelde 2010


Wer Mountainbike fährt, hat mehr vom Leben!


So einfach ist das?! Na ja, es ist eine Erfahrung, die sich langsam entwickelt und sich immer mehr verstärkt hat: Wer (viel) fährt, dem öffnen sich auch mehr Herz, Gefühl, Verstand und alle übrigen Sinne.
Gemeint ist natürlich nicht: Pack dein Rad aufs Autodach und ab gehts zur Mosel, um dort gemütlich ein Stündchen zu radeln. Das überlassen wir anderen Leuten. Wir fahren Mountainbike im Teuto!

Was bringts? Die Perspektive wird eine andere.


Wir sehen viel mehr, weil wir langsamer sind als zum Beispiel mit dem Rennrad oder Auto.

Wir sehen die Schnecke auf dem Weg, den Müll hinter der Bank, die ersten zarten grünen Blätter...
Wir spüren viel mehr: den Wind, den Regen, die Unebenheiten, unseren schmerzenden Rücken, die Steigungen am nächsten Berg ...
Wir hören viel mehr: den Verkehrslärm, die Vögel, das Surren unseres Rades, die Stille...
Wir schmecken viel mehr: den Schweiß auf unseren Lippen, die Regentropfen, den Müsliriegel...
Wir riechen viel mehr: die ekligen Auspuffgase, den würzigen Waldboden, den Tannenduft, den Vordermann...
Wir fahren (auch im Winter) bei Wind und Wetter....
wir werden langsam aber sicher immer mehr körperlich fit, dadurch weniger anfällig für die lästigen sog. Erkältungen, die meist nur dann auftreten, wenn unser Immunsystem zu schwach ist..
Wir lernen auch in schwierigem Gelände unser Rad zu beherrschen und schmecken ab und an doch den feuchten Matsch...

Also... es ist einfach eine neue Erfahrung auch für Rennradfahrer

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