von Prag nach Rheine

Emssterne mit dem Treckingrad von Prag nach Rheine

 

Aus der Radtourenabteilung des Emsstern Rheine haben Klaus Schramm, Annette und Reimund Kempkes die Strecke von Prag nach Rheine in 12 Tagen mit dem Treckingrad absolviert. Freitags starteten die drei Emssterne schon früh morgens mit dem Zug von Rheine aus über Berlin nach Prag. Die Zeit zwischen den Umstiegen in Berlin konnte noch gut für die Erkundung von Regierungsviertel und näherer Umgebung per Rad genutzt werden. Nach der Ankunft in Prag wurden die ersten beiden Tage für die Erkundung der Hauptstadt Tschechiens mit seinen zahlreichen Sehenswürdigkeiten genutzt.

Dann startete montags endlich die neuntägige Radtour von der Karlsbrücke aus entlang der Moldau bis Melnik, wo die Moldau in die Elbe mündet. Diese wird in der Tschechei noch Labe genannt. Nach gut 100 Kilometern wurde Litomerice erreicht, eine Stadt mit wunderschöner Altstadt in der Tschechei, wo die erste Übernachtung erfolgte. Am nächsten Tag durchfuhr man zwischen Decin und Bad Schandau den landschaftlich schönsten Teil des Elbsandsteingebirges, der mit einer Stadtbesichtigung in Dresden endete. Weiter ging die Strecke über Meißen und Riesa bis Torgau. Im nächsten Abschnitt führte die Tour über die Lutherstadt Wittenberg bis nach Dessau. Hier wurde dann der Elbradweg verlassen und auf dem Europa-Radweg (R1) in Richtung Westen abgebogen. Über herrliche Städte wie Bernburg an der Saale (Partnerstadt von Rheine), Quedlinburg und Thale ist man am späten Abend in Blankenburg angekommen. Mit fast 150 Kilometern und über 700 Höhenmetern war diese Etappe wohl die härteste dieser Tour. Ein in der Nacht durchgezogenes Gewitter hatte die in den letzten Tagen hohen Temperaturen stark fallen lassen. Ein weiteres Gewitter folgte am 6. Tag, so dass man nach 80 km in Seesen ein Quartier bezog. An diesem Tag wurden bekannte Städte wie Wernigerode, Bad Harzburg und die alte Kaiserstadt Goslar passiert. Aufgrund langsam schwindender Kräfte mussten die täglichen Etappen auf 90 bis 100 Kilometer reduziert werden. Am 7. Tag wurde am Nachmittag Holzminden an der Weser erreicht. Von hier aus fuhr das Emssterntrio tags darauf bei niedrigen Temperaturen und Dauerregen bis nach Bielefeld. Schöne Städte und Landschaften mit ihren jeweils eigenen Charakteren und Mentalitäten hinterließen einen bleibenden Eindruck. Nach zwölf erlebnisreichen Tagen mit insgesamt 980 Kilometern und 4500 Höhenmetern erreichten Klaus Schramm, Annette und Reimund Kempkes ein bisschen müde aber wohlbehalten die Heimat.

 

Bild im Anhang: Start in Prag auf der Karlsbrücke (v. l.) Klaus Schramm, Annette und Reimund Kempkes

 

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