Radmarathon-Cup Deutschland

Innerhalb von nur zwei Monaten konnten Elke und Klaus Lübke vom Emsstern Rheine den Radmarathon-Cup Deutschland, die Königsklasse für ausdauerorientierte Radsport-Fans, erfolgreich abschließen. Den letzten von fünf geforderten Radmarathons (Radmarathon ab 200 Kilometer) dieser Langstreckenserie absolvierten die beiden Emssterne bei der RG Hamburg zusammen mit weiteren 171 Teilnehmern. Dieses war am Ende aber auch das einzig positive an diesem Tag. Der begann am Start um 7:30 Uhr bei strömendem Regen. Danach stellte sich dann auf den 220 Kilometern die indiskutable schlechte Strecke des Veranstalters heraus. Geflickte Nebenstrecken, von Geröll und Rollsplitt übersäte Landwirtschaftswege gespickt mit Schlaglöchern und einer sogenannten „Bauernautobahn“ also einem Plattenweg machten den Teilnehmern das Leben schwer. Hinzu kamen noch unklare Ausschilderungen und fehlende Gefahrenhinweise. So wären die Fahrer nach einer Kurve fast vor eine nicht markierte heruntergelassene Wegschranke gefahren. Insgesamt vier Plattfüße bei den beiden Emssternen dokumentierten das Ausmaß dieser Zustände. Elke und Klaus Lübke verloren dadurch immer wieder die Fahrergruppen, die aber dann selbst wenig später standen und den Schlauch wechseln mussten. So war es an diesem Tag reine Kopfsache, all diese Prüfungen bis zum Schluss zu meistern. Die in einer Acht angelegte Strecke bot mit ihren 1100 Höhenmetern, die sich in leichtem Wellenprofil mit einer maximalen Höhendifferenz von nur 75 Metern addierten, keine nennenswerten Höhepunkte. Nach dem nassen Start in Volksdorf erreichten die Fahrer über Wilstedt, Götzeberg die erste Kontrolle nach 45 Kilometern in Stuvenborn. Über Groß Niendorf, Sülfeld, Elmenhorst, Fischbek und Tramsbüttel mit gleichnamigen Schloss, in dem 1966 die Beatles auf ihrer einzigen Deutschlandtournee zu Gast waren, steuerte man den Mittelpunkt der Achterrunde nach 90 Kilometern an. In Richtung Mollhagen, Linau, Koberg und Borstorf lief die Strecke parellel zum Elbe-Lübeck-Kanal bis zur Mittagsstation in Nusse (125 Kilometer). Eine Extrarunde mit 44 Kilometern führte die Fahrer nochmals nach Nusse zurück, um dann die Tourenacht über Steinhorst, Fransdorf, Sprenge, Todendorf, Ahrensburg bis Volksdorf zu schließen. Das exklusive Finisher-Trikot wird Anfang Dezember vom Bund Deutscher Radfahrer verliehen, da das Veranstaltungsangebot dieser Serie noch bis Oktober läuft.

 

Bild im Anhang: Finisher des Radmarathon-Cup Deutschland: Elke und Klaus Lübke

 

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