30. Emsköppkentour

-wok- Rheine. Der Paddel- und Radsportclub Rheine, mit 221 Mitgliedern einer der größten Radsportclubs im Münsterland, feierte am Wochenende ein außergewöhnliches Jubiläum. Zum 30. Mal jährte sich das Radtourenfahren (RTF) „Rheiner Emsköppkentour“. 1986 hatte der damalige Vorläuferverein Radsportclub RSC Rheine aufgrund der Richtlinien des Bundes Deutscher Radfahrer diese Mischung aus Leistungs- und Breitensport ins Leben gerufen. Dabei werden Strecken über 43, 74, 113 und 152 km ohne Zeitmessung absolviert, durch das nördliche Münsterland und das Tecklenburger Land.

Aus Ostwestfalen, Ruhrgebiet und südlichem Münsterland kamen die 260 Teilnehmer. „Das sind sogar 100 mehr als im vergangenen Jahr“, freuten sich Elke Lübke und Stefan Stockmann, die mit vielen Helfern aus dem Verein für einen reibungslosen Ablauf gesorgt hatten. In der Vorbereitung gab es jede Menge Arbeit. Die Strecken mussten ausgearbeitet werden, denn die Teilnehmer fahren auf einer ausgeschilderten Strecke mit der von ihnen gewählten Geschwindigkeit. Je nach Art, Schwierigkeit, Länge und Beschaffenheit der Strecke gibt es dabei mehrere Kontrollstellen. Dort werden die Startkarten abgestempelt und Verpflegung und Getränke ausgegeben.

In der RTF-Veranstaltung gibt es keine Sieger und Besiegte, nur Gewinner. Die Strecken beim Radtourenfahren haben keine Sollzeiten und werden in der Regel auf einem Rundkurs gefahren. In einem Zeitraum vom etwa 2 Stunden werden die einzelnen Rennen gestartet, bis zu einer vorgegebenen Schlusszeit müssen die Teilnehmer zurück sein. Mitglieder der Vereine aus dem Verband können eine Jahreskarte lösen, in der die Punkte für eine erfolgreich beendete Radtour innerhalb der Saison (März bis Oktober) eingetragen werden. Am Ende erhalten sie dafür eine entsprechende Jahresauszeichnung.

Der erste Start an der Ems in Rheine war pünktlich um 9:00 Uhr. Zu dieser Jubiläumtour kam der Stellvertretende Bürgermeister der Stadt Rheine, Norbert Kahle, und gab den Startschuss zum ersten und größten Rennen über 152 km. „Schon von weitem konnte ich an der farbigen Radsportlerkleidung sehen: Hier steht ein Radsportevent an“, begrüßte Kahle, der selbst mit dem Fahrrad gekommen war, die Sportler. Und wünschte ihnen wie Hals- und Beinbruch auf der Streckendistanz. „Dieser Breitensport verdient jede Unterstützung“, sagte er und überreichte ein Geschenk der Stadt.

 

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